Page Builder versprechen Flexibilität. Sie versprechen, dass jeder — auch ohne technische Kenntnisse — schöne, moderne Websites erstellen kann. Und das stimmt auch. Aber jede dieser Entscheidungen hat ihren Preis.
Der versteckte Kostenfaktor
Der Komfort, den Page Builder bieten, kommt nicht ohne Kompromisse. Die Art und Weise, wie sie Inhalte strukturieren, die Art, wie sie CSS und JavaScript laden, die Art, wie sie Daten in der Datenbank speichern — all das hat Auswirkungen auf die Performance.
Was im Editor schnell und einfach aussieht, kann im Frontend zu einer Kaskade von zusätzlichen Anfragen, übergroßen CSS-Dateien und ineffizienten Datenbankabfragen führen.
Die Grenzen der Flexibilität
Das Problem ist nicht, dass Page Builder per se schlecht wären. Das Problem ist, dass sie eine Abstraktionsschicht zwischen Ihnen und dem tatsächlichen Code Ihrer Website schaffen. Diese Abstraktion ist praktisch, bis sie es nicht mehr ist — wenn Sie Performance-Probleme diagnostizieren, wenn Sie komplexe Anpassungen vornehmen müssen, wenn Sie die Kontrolle über Ihre Website zurückgewinnen wollen.
Ein anderes Paradigma
Die Alternative ist nicht unbedingt, auf Page Builder vollständig zu verzichten. Aber es bedeutet, bewusste Entscheidungen zu treffen: Wofür nutze ich einen Page Builder? Welche Komponenten kann ich besser mit reinem Code umsetzen? Wie halte ich die Komplexität im Zaum?
Die Antwort liegt nicht in der Technologie, sondern in der Strategie.